1. Womic Steel: Fertigungskapazitäten & Unternehmensstärke
Die Womic Steel Group ist ein führender Hersteller und globaler Exporteur mit über 20 Jahren Erfahrung in der Produktion von korrosionsbeständigen Legierungsrohren (CRA), darunter Nickellegierungen, Duplex-Edelstähle und Titan. Unsere spezialisierte Produktionsstätte für geschweißte Nickellegierungsrohre nutzt mehrere fortschrittliche Schweißtechnologien mit strenger Kontrolle der Wärmeeinbringung und der Wärmebehandlung nach dem Schweißen, um die Korrosionsbeständigkeit und die mechanischen Eigenschaften der Legierung zu erhalten.
●ERW-Linie (elektrisches Widerstandsschweißen):Für Durchmesser von 6,35 mm bis 610 mm (1/4″ – 24″) und Wandstärken von 0,5 mm bis 12,7 mm. Hochfrequenzschweißen mit geringer Wärmeeinbringung zur Vermeidung von Entmischung. Ideal für kleine bis mittlere N08825-Rohre für Instrumentenleitungen, Chemikalieneinspritzung und Prozessleitungen.
●EFW (Elektrisches Fusionsschweißen) Linie:Für Durchmesser von 219 mm bis 1219 mm (8″ – 48″), Wandstärken von 4,0 mm bis 50 mm. WIG-Wurzellage (GTAW) mit SAW-Fülllagen unter Verwendung von passendem Schweißzusatzwerkstoff (ERNiCrMo-3 oder ERNiCrMo-10) und Schutzgas.
●LSAW-/SAWL-Linie für Nickellegierungen:Für Durchmesser von 406 mm bis 1524 mm (16″ – 60″), Wandstärke bis zu 50 mm. Unterpulverschweißen von gewalzten Nickellegierungsplatten mit kontrollierter Wärmeeinbringung.
Alle geschweißten Rohre aus Nickellegierungen werden einer Lösungsglühung (Wärmebehandlung) bei 980-1040°C unterzogen, gefolgt von einer Wasserabschreckung oder schnellen Luftkühlung, um die Korrosionsbeständigkeit wiederherzustellen und etwaige Karbid- oder intermetallische Ausscheidungen aufzulösen. Anschließend erfolgt das Beizen und Passivieren.
Qualitätszertifizierungen und Einhaltung gesetzlicher Vorschriften:
● ISO 9001:2015-zertifiziert
● PED 2014/68/EU (CE-Kennzeichnung) für Druckgeräte
● EN 10204 3.2 Zertifizierung mit Validierung durch Dritte (TÜV, BV, SGS, LR)
● Von SGS, BV, ABS, DNV und TÜV zugelassene Fremdprüfung (TPI).
● NACE MR0175 / ISO 15156 für den Einsatz in schwefelhaltigen Medien (H₂S)
● ASME-Kessel- und Druckbehältercode (Abschnitt VIII, Teil 1) auf Anfrage
Womic Steel liefert geschweißte Rohre aus Nickellegierungen in über 30 Länder und deckt dabei die Bereiche chemische Verarbeitung, Düngemittelproduktion, Kernenergie und Offshore-Industrie ab.
Produktionsflexibilität:
● ERW: 6,35–610 mm Außendurchmesser × 0,5–12,7 mm Wandstärke × ≤ 12 m
● EFW: 219–1219 mm Außendurchmesser × 4,0–50 mm Wandstärke × ≤ 12 m (länger auf Anfrage)
● LSAW: 406–1524 mm Außendurchmesser × 6,0–50 mm Wandstärke × ≤ 18 m
● Oberflächenbehandlungsoptionen: Geglüht und gebeizt, blankgeglüht (für kleine Rohre)
2. ASTM B705 UNS N08825: Materialzusammensetzung und Leistungseigenschaften
UNS N08825 (Incoloy 825) ist eine Nickel-Eisen-Chrom-Legierung mit Zusätzen von Molybdän, Kupfer und Titan. Sie bietet hervorragende Beständigkeit gegenüber reduzierenden und oxidierenden Säuren sowie gegen chloridinduzierte Spannungsrisskorrosion (SRK) und Lochfraß. Der Titanzusatz stabilisiert die Legierung nach dem Schweißen gegen interkristalline Korrosion (ähnlich wie stabilisierte Edelstähle). Der hohe Nickelgehalt (38–46 %) sorgt für ausgezeichnete Beständigkeit gegen chloridinduzierte SRK, während Chrom und Molybdän die Beständigkeit gegen Lochfraß erhöhen. Kupfer trägt zur Beständigkeit gegenüber Schwefel- und Phosphorsäure bei.
Chemische Zusammensetzung (Pfannenanalyse, Masse-%):
| Element | UNS N08825 (ASTM B705) |
| C | ≤ 0,050 (typischerweise ≤ 0,025) |
| Mn | ≤ 1,00 |
| P | ≤ 0,030 |
| S | ≤ 0,030 |
| Si | ≤ 0,50 |
| Cr | 19,5 – 23,5 |
| Ni | 38,0 – 46,0 |
| Mo | 2,5 – 3,5 |
| Cu | 1,5 – 3,0 |
| Ti | 0,6 – 1,2 |
| Al | ≤ 0,20 |
| Fe | Gleichgewicht |
Mechanische Eigenschaften (Raumtemperatur, lösungsgeglüht):
| Eigentum | UNS N08825 |
| Streckgrenze (min., 0,2% Offset) | 240 MPa (35.000 psi) |
| Zugfestigkeit (min) | 550 MPa (80.000 psi) |
| Dehnung (min., 50 mm Messlehre) | 30 % |
| Härte (typisch) | 75-85 HRB |
Physikalische Eigenschaften:
● Dichte: 8,14 g/cm³
● Elastizitätsmodul: 195 GPa (28,3 × 10⁶ psi)
● Wärmeleitfähigkeit: 11,1 W/m·K bei 100°C
● Wärmeausdehnungskoeffizient: 14,0 × 10⁻⁶/°C (20-100°C)
Korrosionsbeständigkeit:
● Ausgezeichnete Beständigkeit gegenüber Schwefelsäure über einen weiten Konzentrationsbereich (bis zu 96 % bei moderaten Temperaturen)
● Hervorragende Beständigkeit gegenüber Phosphorsäure (Nassverfahren) mit Chloriden und Fluoriden
● Gute Beständigkeit gegenüber Salpetersäure und organischen Säuren
● Ausgezeichnete Beständigkeit gegen Chloridspannungsrisskorrosion (SCC)
● Gute Beständigkeit gegen Lochfraß und Spaltkorrosion in chloridhaltigen Umgebungen (PREN ≈ 30-35)
● Beständig gegen interkristalline Korrosion nach dem Schweißen (titanstabilisiert)
● Geeignet für den Einsatz in sauren Medien (NACE MR0175) bis hin zu hohen H₂S-Partialdrücken
Korrosionsgrenzen (ungefähr):
● Schwefelsäure (H₂SO₄): bis zu einer Konzentration von 96 % bei Raumtemperatur verwendbar; begrenzt bei Siedepunkt.
● Phosphorsäure (H₃PO₄): ausgezeichnet bis zu 80 % bei 100 °C
● Salzsäure (HCl): auf Verdünnung (< 5 %) bei Raumtemperatur beschränkt.
● Salpetersäure (HNO₃): gut bis zu 40 % bei moderaten Temperaturen
3. Maßbereich und Normenkonformität
| Artikel | Spezifikation |
| Standard | ASTM B705 / ASME SB-705 (Rohr); ASTM B709 (Schläuche) |
| Fertigungsprozesse | ERW, EFW, LSAW |
| Außendurchmesserbereich | ERW: 6,35 – 610 mm; EFW/LSAW: 219 – 1524 mm |
| Wandstärkenbereich | ERW: 0,5 – 12,7 mm; EFW/LSAW: 4,0 – 50 mm |
| Zeitplanbereich | 5S, 10S, 40S, 80S (für NPS 1/8″ – 48″) |
| Längenbereich | Standard: 6 m; Verlängert: 12 m, 18 m, bis zu 18 m (länger auf Anfrage) |
| Ende | Glattes Ende (PE), abgeschrägtes Ende (BE) |
| Oberflächenbeschaffenheit | Geglüht und gebeizt, blankgeglüht |
| Toleranzen | Außendurchmesser: ±0,5 % oder ±3,2 mm; Gewicht: ±12,5 % (gemäß ASTM B775); Länge: +50 mm / -0 mm |
4. Verfügbare Abmessungen und Spezifikationen – ASTM B705 UNS N08825 Geschweißtes Nickellegierungsrohr (Ausgewählte typische Größen)
| NPS | Außendurchmesser (mm) | Zeitplan | WT (mm) | Gewicht (kg/m) | Standardlänge | Typische Anwendung |
| 1/2″ | 21.3 | 40S | 2,77 | 1.27 | 6m | Chemische Injektion |
| 3/4″ | 26,7 | 40S | 2,87 | 1,69 | 6m | Instrumentenleitungen |
| 1″ | 33,4 | 40S | 3,38 | 2,50 | 6m | Säurezuleitungen |
| 1-1/2″ | 48,3 | 40S | 3,68 | 4.05 | 6m | Prozessrohrleitungen |
| 2″ | 60,3 | 40S | 3,91 | 5,44 | 6 m / 12 m | Schwefelsäure |
| 3″ | 88,9 | 40S | 5,49 | 11.3 | 6 m / 12 m | Phosphorsäure |
| 4″ | 114,3 | 40S | 6.02 | 16.1 | 6 m / 12 m | Verdampferleitungen |
| 6″ | 168,3 | 40S | 7.11 | 28.3 | 6 m / 12 m | FGD-Ausgang |
| 8″ | 219.1 | 40S | 8.18 | 42,6 | 12 m | Offshore-Sauerstofflinie |
| 10″ | 273,0 | 40S | 9.27 | 60,3 | 12 m | Säureregeneration |
| 12″ | 323,9 | 40S | 10.31 | 79,8 | 12 m | Hauptsäurekopf |
| 16″ | 406.4 | 40S | 12,70 | 123,4 | 12 m | Nukleare Wiederaufbereitung |
| 20″ | 508.0 | 40S | 15.09 | 183,5 | 12 m | Großer Durchmesser |
| 24″ | 609.6 | 40S | 17.48 | 255,5 | 12 m | Spezialanwendung |
*Sonderabmessungen außerhalb dieser Bereiche sind auf Anfrage erhältlich. Geschweißte Rohre des Typs N08825 haben aufgrund der speziellen Beschaffung von Band-/Blechmaterialien längere Lieferzeiten (mindestens 60 Tage).*
5. Gängige Nickellegierungsnormen und -sorten, hergestellt von Womic Steel
| Standard | Stahl-/Legierungssorten | Typische Anwendung | Schweißverfahren |
| ASTM B705 | UNS N08825 (Incoloy 825) | Schwefelsäure, Phosphorsäure | EFW/LSAW/ERW |
| ASTM B709 | UNS N08825 | Rohrleitungen, Wärmetauscher | ERW |
| ASTM B619 | UNS N06022 (Hastelloy C-22), N10276 (C-276) | Extrem ätzend | EFW/LSAW |
| ASTM B622 | UNS N06022, N10276 | Schläuche | ERW |
| ASTM B464 | UNS N08020 (20 Legierung) | Schwefelsäure | EFW |
| ASTM B729 | UNS N08020 | Schläuche | ERW |
Verwendung:Säureanlagen (H₂SO₄, H₃PO₄, HNO₃), Wiederaufbereitung von Kernbrennstoffen, Offshore-Einsatz in sauren Umgebungen, Rauchgasentschwefelung, Chemikalientanker.
6. Herstellungsverfahren – Geschweißte Nickellegierungsrohre (ERW, EFW, LSAW)
Das Schweißen von Nickellegierungen erfordert eine sorgfältige Kontrolle der Wärmeeinbringung und eine Wärmebehandlung nach dem Schweißen, um die Korrosionsbeständigkeit zu erhalten. Die Legierung 825 ist titanstabilisiert, jedoch kann eine übermäßige Wärmeeinbringung dennoch zu Sensibilisierung oder Entmischung führen.
ERW-Verfahren (elektrisches Widerstandsschweißen) – Kleiner bis mittlerer Durchmesser (6,35–610 mm Außendurchmesser):
●Prüfung des Rohmaterials (Band/Spule):Nickellegierungsband, geprüft auf die Zusammensetzung N08825 (Ni 38–46 %, Cr 19,5–23,5 %, Mo 2,5–3,5 %, Cu 1,5–3,0 %, Ti 0,6–1,2 %). Jede Spule besitzt eine eindeutige Chargennummer mit vollständiger Rückverfolgbarkeit.
●Abwickeln und Nivellieren
●Streifenkantenbeschnitt
●Bildung:Kontinuierliches Walzprofilieren.
●Hochfrequenzschweißen:Geringe Wärmeeinbringung (≤ 1,2 kJ/mm) zur Vermeidung von Entmischung. Schweißen unter Schutzgasatmosphäre (Argonschutz), um Oxidation zu vermeiden.
●Nahtglühen:Induktionsglühen mit anschließender schneller Abkühlung.
●Größenanpassung & Glätten
●Zuschneiden auf Länge
●Zerstörungsfreie Prüfung (ZfP):Wirbelstromprüfung (100%) + optionale Ultraschallprüfung.
●Lösungsglühen (Vollrohr):980–1040 °C, Abschrecken in Wasser (oder schnelles Abkühlen an der Luft). Unabdingbar zur Wiederherstellung der Korrosionsbeständigkeit.
●Hydrostatische Prüfung
●Beizen & Passivieren(unter Verwendung einer speziellen Säuremischung für Nickellegierungen)
●PMI (RFA) & Ferritprüfung (kein Ferrit in der Nickellegierung)
●Endkontrolle und Kennzeichnung
EFW-Verfahren (Elektrisches Schmelzschweißen) – Großer Durchmesser (219–1219 mm Außendurchmesser, 4,0–50 mm Wandstärke):
●Plattenvorbereitung:Nickellegierungsplatte, Kanten abgeschrägt (X-Fase).
●Walzprofilieren
●Heftschweißen
●WIG (GTAW) Wurzellage:Passender Schweißzusatz (ERNiCrMo-3 oder ERNiCrMo-10), Argon als Trägergas mit Sauerstoffgetter.
●SAW Füll- und Deckgänge:Geringe Wärmeeinbringung (≤ 1,5 kJ/mm), Zwischenlagentemperatur ≤ 150 °C. Spezielles Flussmittel für Nickellegierungen (schwefelarm).
●Innenschweißung (für große Durchmesser)
●100% RT + UT(gemäß ASTM B775)
●Lösungsglühen:Wärmebehandlung des gesamten Rohres (980-1040°C), Abschrecken in Wasser.
●Beizen & Passivieren
●Hydrostatische Prüfung
●PMI & Dimensionsprüfung
●Markierung
LSAW-Verfahren für Nickellegierungen – Sehr großer Durchmesser (406–1524 mm Außendurchmesser, 6,0–50 mm Wandstärke):
● UOE- oder JCOE-Formgebung aus Nickellegierungsplatten
● Doppelseitiges SAW-Schweißen mit geringer Wärmeeinbringung
● Vollständige Lösungsglühung nach dem Schweißen
Kritische Kontrollpunkte für das Schweißen mit N08825:
● Wärmeeintrag: ≤ 1,5 kJ/mm (Zielwert ≤ 1,2 kJ/mm)
● Zwischenpasstemperatur: ≤ 150 °C
● Schutzgas: Argon (100 %) für WIG-Schweißen; Argon + Helium für UP-Schweißen
● Reinigung: Vor dem Schweißen unbedingt entfetten (Nickellegierungen reagieren empfindlich auf Schwefel und Blei).
● Lösungsglühen: 980-1040°C, Abschrecken in Wasser – obligatorisch.
● Kein Ferrit im Schweißgut (Nickellegierungsschweißungen sind vollständig austenitisch)
7. Qualitätskontroll- und Prüfverfahren für geschweißte Nickellegierungsrohre nach ASTM B705 UNS N08825
| Bühne | Prüfverfahren | Zweck |
| Rohstoff | Chemische Analyse (OES oder ICP) | Überprüfen Sie die N08825-Grenzwerte (Ni, Cr, Mo, Cu, Ti, Fe) |
| Rohstoff | Zugprüfung | Streckgrenze ≥ 240 MPa, Zugfestigkeit ≥ 550 MPa |
| Rohstoff | Härte | 75-85 HRB typisch |
| Rohstoff | Korrosionsprüfung (ASTM G28) | Beständigkeit gegen interkristalline Korrosion (für kritische Säureanwendungen) |
| In Bearbeitung | Wärmezufuhrüberwachung | ≤ 1,5 kJ/mm |
| In Bearbeitung | Zwischenpasstemperatur | ≤ 150 °C |
| Schweißen (ERW) | Wirbelstrom (100%) | Schweißnahtintegrität |
| Schweißen (EFW/LSAW) | 100% UT (oder PAUT) | Schweißfehler erkennen |
| Schweißen (EFW/LSAW) | RT (10-100% je nach Spezifikation) | Schweißqualität |
| Schweißen | Farbstoffpenetrationsmittel (PT) | Oberflächenrisse |
| Nach dem Lösungsglühen | Härteprüfung | Überprüfen Sie den Zustand der Lösung nach dem Glühen. |
| Fertiges Rohr | Hydrostatische Prüfung | Druckintegrität |
| Fertiges Rohr | PMI (XRF) | Gehalt bestätigen (Ni, Cr, Mo) |
| Fertiges Rohr | Korrosionsprüfung (ASTM G28 Verfahren A) | IGC-Widerstand (falls angegeben) |
| Fertiges Rohr | Visuell & Markierend | Rückverfolgbarkeit |
Optionale Tests für kritische Dienste:
● ASTM G28 Verfahren A (50 % H₂SO₄ – Eisen(III)-sulfat) für die Beständigkeit gegen interkristalline Korrosion
● ASTM G48 Lochfraßprüfung (in FeCl₃, 6 % bei 40 °C) zur Bestimmung der Beständigkeit gegen Chlorid-Lochfraß
● HIC/SSC-Prüfung für saure Medien (NACE TM0284, TM0177)
● Zugversuch bei erhöhter Temperatur (z. B. bei 300 °C)
● Ferritmessung (sollte bei Nickellegierungen < 1 % betragen)
8. Hauptanwendungen – ASTM B705 UNS N08825 Geschweißtes Nickellegierungsrohr
●Schwefelsäureanlagen:Geeignet für den Umgang mit Oleum (H₂SO₄ + SO₃), konzentrierter Säure (96–98 %), verdünnter Säure (5–10 %) und Säurekühlerleitungen. Ersetzt schnell korrodierende Edelstähle.
●Phosphorsäureherstellung (Nassverfahren):Verdampfer, Flash-Kühler und Rohrleitungen für Phosphorsäure mit Chloriden und Fluoriden. Die Legierung 825 ist sowohl oxidierend als auch reduzierend.
●Wiederaufbereitung von Kernbrennstoffen:Umgang mit in Salpetersäure mit Fluoriden gelösten abgebrannten Kernbrennstoffen. N08825 ist in dieser extrem aggressiven Umgebung korrosionsbeständig (wird in Magnox- und THORP-Anlagen eingesetzt).
●Offshore-Sauerstoffservice:Öl- und Gasförderung bei hohen H₂S-Partialdrücken (bis zu 10 bar) in Kombination mit hohen Chloridkonzentrationen und Temperaturen bis zu 200 °C. NACE MR0175-qualifiziert.
●Meerwasserkühlung (erhöhte Temperatur):Kühlwassersysteme in Küstenraffinerien und Kraftwerken, in denen die Meerwassertemperatur 45 °C übersteigt (wo 2205 und selbst Superduplex-Kühlmittel Lochfraß aufweisen können). N08825 ist bis 80 °C beständig gegen Lochfraß.
●Auslasskanäle der Rauchgasentschwefelungsanlage (REA):Nach den Absorbern, wo feuchte, chloridreiche saure Gase vorhanden sind, wird die Legierung 825 als Standard für Auslasskanäle und Kaminauskleidungen verwendet.
●Chemikalientanker:Rohrleitungen für den Transport aggressiver Chemikalien wie Schwefelsäure, Phosphorsäure und organischer Säuren. N08825 ist von führenden Chemikalienreedereien zugelassen.
●Beiz- und Säureregenerationsanlagen:Beizanlagen für verdünnte Salzsäure und Mischsäuren zur Herstellung von Edelstahl.
●Abwasserbehandlung:Hochkorrosive industrielle Abfallströme aus Chemieanlagen (gemischte Säuren, Schwermetalle, Chloride).
9. Verpackung & Versand – ASTM B705 UNS N08825 Geschweißtes Nickellegierungsrohr
Verpackung:
●Korrosionsschutz:Plastikfolie oder VCI-Papier. Bei Verwendung mit Chemikalien dürfen keine Ölrückstände vorhanden sein (saubere Verpackung).
●Endkappen:Robuste Kunststoffkappen (farbcodiert – typischerweise orange für N08825).
●Bündelung (kleine Durchmesser):Jedes Rohr wird einzeln verpackt und anschließend mit nichtmetallischen Bändern gebündelt (Kontakt mit Stahlbändern vermeiden, um Verunreinigungen zu verhindern).
●Einzelverpackung (Große Durchmesser):Kunststofffolie mit Schaumstoffringen zwischen den Rohren.
●Holzkistenfür kritische Anwendungen (nuklear, pharmazeutisch).
Versand:
● Behälter für ≤ 610 mm, Stückgut für größere Durchmesser.
●Dokumentation:MTC 3.1/3.2 (EN 10204), Druckprüfungsbericht, Ultraschall-/Röntgenprüfberichte, PMI-Bericht, Korrosionsprüfbericht (ASTM G28, falls spezifiziert), Maßbericht, Packliste, Herkunftsnachweis. Vollständige Rückverfolgbarkeit von der Chargennummer bis zum fertigen Rohr.
10. Vorteile und häufig gestellte Fragen zu Womic-Stahl – Geschweißtes Nickellegierungsrohr nach ASTM B705 UNS N08825
Warum sollten Sie bei N08825-Schweißrohren mit Womic Steel zusammenarbeiten?
● Vollständiges Größenspektrum: ERW 1/4″ – 24″, EFW/LSAW 8″ – 48″.
● Vollständige Lösungsglühung nach dem Schweißen (980-1040°C, Abschrecken in Wasser).
● Prüfung der interkristallinen Korrosion nach ASTM G28 möglich (obligatorisch für Säureanwendungen).
● NACE MR0175-Zertifizierung für den Einsatz in sauren Umgebungen.
● Strenge Qualitätskontrolle – kein Ferrit im Schweißgut.
● Wettbewerbsfähige Lieferzeiten für Nickellegierungsrohre: 60-75 Tage für ERW, 75-90 Tage für EFW.
Häufig gestellte Fragen (FAQ) – ASTM B705 UNS N08825 Geschweißte Rohre
F: Worin besteht der Unterschied zwischen Incoloy 825 (N08825) und Alloy 20 (N08020)?
A: Beide Legierungen eignen sich für den Einsatz in Schwefelsäure. Legierung 20 (N08020) weist einen geringeren Nickelgehalt (32–38 %) und einen höheren Chromgehalt (19–21 %) sowie Kupfer auf. N08825 zeichnet sich durch einen höheren Nickelgehalt (38–46 %) und Molybdängehalt (2,5–3,5 %) sowie eine Titanstabilisierung aus. N08825 bietet eine bessere Beständigkeit gegen Lochfraß und chloridbedingte Spannungsrisskorrosion und ist besser für den Einsatz in sauren Medien (H₂S) geeignet. Legierung 20 ist wirtschaftlicher für Phosphorsäure und verdünnte, chloridfreie Schwefelsäure. N08825 wird häufig für aggressivere Bedingungen spezifiziert.
F: Ist N08825 gegenüber Schwefelsäure in allen Konzentrationen beständig?
A: Die Legierung Nr. N08825 eignet sich hervorragend für Schwefelsäure bis ca. 60 % bei Temperaturen bis 100 °C und für Konzentrationen zwischen 85 und 96 % bei Raumtemperatur. Im mittleren Konzentrationsbereich (60–85 %) und bei höheren Temperaturen können die Korrosionsraten hoch sein. Für hochkonzentrierte Schwefelsäure (H₂SO₄) bei hohen Temperaturen (> 90 %, > 150 °C) sind möglicherweise Speziallegierungen wie Hastelloy C-276 erforderlich. Beachten Sie stets die Korrosionstabellen für die jeweiligen Bedingungen.
F: Ist bei N08825 nach dem Schweißen eine Wärmebehandlung erforderlich?
A: Für die meisten Anwendungen kann N08825 im Schweißzustand verwendet werden, da die Titanstabilisierung eine Sensibilisierung verhindert. Die Norm ASTM B705 schreibt jedoch für geschweißte Rohre eine Lösungsglühung (Wärmebehandlung) vor, um die erforderlichen mechanischen Eigenschaften und die Korrosionsbeständigkeit zu gewährleisten. Womic führt an allen geschweißten Rohren eine Lösungsglühung durch. Für Schweißarbeiten vor Ort ist bei N08825 keine Wärmebehandlung nach dem Schweißen (PWHT) erforderlich.
F: Welches Schweißzusatzmaterial wird für N08825 empfohlen?
A: Für das Schweißen von N08825 werden üblicherweise AWS A5.14 ERNiCrMo-3 (Inconel 625) oder ERNiCrMo-10 (Inconel 622) verwendet. Der passende Zusatzwerkstoff ist ERNiCrMo-3. Womic verwendet ERNiCrMo-3 für EFW-Verfahren. Für das Schweißen vor Ort wird derselbe Zusatzwerkstoff empfohlen.
F: Kann N08825 für Meerwasseranwendungen verwendet werden?
A: Ja. N08825 bietet eine ausgezeichnete Beständigkeit gegen Lochfraß und Spaltkorrosion in Meerwasser, selbst bei erhöhten Temperaturen (bis zu 80 °C). Es wird häufig für Meerwasserkühlsysteme in Raffinerien und Küstenkraftwerken eingesetzt, wo Superduplex (2205) bei höheren Temperaturen Lochfraß entwickeln kann. Für die meisten Meerwasseranwendungen sind jedoch Duplex- oder Superduplex-Stahl ausreichend und kostengünstiger. N08825 wird typischerweise für Meerwassersysteme mit zusätzlichen korrosiven Chemikalien (z. B. chloriertes Meerwasser, Säureverunreinigung) verwendet.
F: Ist N08825 für den Einsatz in sauren Umgebungen (H₂S) geeignet?
A: Ja. N08825 ist gemäß NACE MR0175/ISO 15156 für den Einsatz in sauren Umgebungen mit H₂S-Partialdrücken bis zu 1 bar (15 psi) und höher, abhängig von der Härteregelung, qualifiziert. Es wird häufig für Bohrlochrohre, Förderleitungen und Prozessrohrleitungen in Öl- und Gasfeldern mit hohem Schwefelwasserstoffgehalt eingesetzt, wo Duplexstahl 2205 aufgrund hoher H₂S- oder Chloridkonzentrationen nicht ausreicht.
F: Wie lange ist die typische Lieferzeit für geschweißte Rohre aus UNS N08825?
A: 60–75 Tage für ERW (kleine bis mittlere Durchmesser), 75–90 Tage für EFW/LSAW (große Durchmesser). Die Lieferzeiten sind länger als bei Edelstählen, da das Legierungsband/-blech in kleineren Mengen mit längeren Vorlaufzeiten im Walzwerk gefertigt wird. Die Fremdprüfung verlängert die Lieferzeit um 7–14 Tage. Eilaufträge (45–60 Tage) sind für Standardgrößen unter Umständen möglich, sofern das Material vorrätig ist.
F: Was ist die maximale Betriebstemperatur für N08825?
A: N08825 kann in nicht-sauren Umgebungen bis zu 550 °C (1020 °F) im Dauerbetrieb eingesetzt werden. Bei korrosiven Medien ist die maximale Betriebstemperatur durch das jeweilige Korrosionsmittel begrenzt. In Schwefelsäure liegt die maximale Betriebstemperatur typischerweise unter 100 °C, in Phosphorsäure unter 150 °C. Für den Einsatz in oxidierenden Hochtemperaturmedien werden Legierungen mit höherem Chromgehalt (wie z. B. Alloy 600, 601 oder 625) empfohlen.
Projektreferenz – Austausch des Wiederverdampfers und der Rohrleitungen in einer nordamerikanischen Schwefelsäureanlage
Land:Vereinigte Staaten (Louisiana, Chemikalienkorridor an der Golfküste)
Standard & Güteklasse:ASTM B705 UNS N08825 (Incoloy 825)
Abmessungen & Menge:
● Außendurchmesser 219,1 mm (8″) × Wandstärke 40S (8,18 mm Wandstärke) – 600 Meter (ca. 20 Tonnen) – EFW-Verfahren
● Außendurchmesser 168,3 mm (6″) × Wandstärke 40S (7,11 mm Wandstärke) – 400 Meter (ca. 10 Tonnen) – EFW-Verfahren
● Außendurchmesser 88,9 mm (3″) × Wandstärke 40S (5,49 mm Wandstärke) – 800 Meter (ca. 8 Tonnen) – ERW-Verfahren
● Außendurchmesser 60,3 mm (2″) × Wandstärke 80S (5,54 mm Wandstärke) – 1.000 Meter (ca. 6 Tonnen) – ERW-Verfahren
Gesamt:2.800 Meter, ca. 44 Tonnen
Spezifikationen:ASTM B705 UNS N08825, lösungsgeglüht und gebeizt, abgeschrägte Enden. Hydrostatische Prüfung. 100 % Ultraschallprüfung für EFW-Rohre, Wirbelstromprüfung + Ultraschallprüfung für ERW. PMI an jedem Rohr. Obligatorische Prüfung auf interkristalline Korrosion gemäß ASTM G28 Practice A (Eisen(III)-sulfat-Schwefelsäure-Verfahren) – Korrosionsrate < 10 mpy (Mil pro Jahr). Prüfung der Fluorwasserstoffsäurebeständigkeit (kundenspezifisch). Fremdprüfung durch SGS USA.
Anwendung:Austausch der Rohrleitungen für den Säureverdampfer und der zugehörigen Prozessleitungen in einer Schwefelsäure-Regenerationsanlage. Die Anlage gewinnt verbrauchte Schwefelsäure aus Alkylierungsanlagen (Raffinerie) durch thermische Zersetzung und Rekonstitution zurück. Die Rohrleitungen führen im Verdampferbereich heiße Schwefelsäure (85–95 % H₂SO₄) bei 150–200 °C und im Abschreckbereich verdünnte Säure (5–10 % H₂SO₄) bei 80–100 °C. Die zuvor aus Alloy 20 (N08020) gefertigten Rohrleitungen versagten nach vier Jahren aufgrund interkristalliner Korrosion und Rissbildung. N08825 wurde aufgrund seiner überlegenen Beständigkeit gegenüber konzentrierter und verdünnter Säure sowie seiner Titanstabilisierung ausgewählt.
Technische Herausforderungen und Lösungen:
●Hochtemperaturkonzentrierte Schwefelsäure (85-95%, 150-200°C)Die Legierung 20 korrodiert unter diesen Bedingungen mit Raten von über 50 mpy. N08825 erreichte im lösungsgeglühten Zustand und bei geeigneter Metallurgie eine Korrosionsrate von unter 5 mpy in ASTM G28-Prüfungen und in der vom Kunden simulierten Prozesslösung (85 % H₂SO₄ bei 180 °C, 336 Stunden). Womic stellte Werksprüfberichte und Korrosionsprüfkörper zur Verfügung.
●Risiko interkristalliner Korrosion nach dem SchweißenObwohl N08825 titanstabilisiert ist, kann eine unsachgemäße Wärmeeinbringung während der Fertigung zur Ausscheidung von Chromcarbid an den Korngrenzen führen. Womic kontrollierte die Wärmeeinbringung beim Schweißen auf ≤ 1,2 kJ/mm und führte nach dem Schweißen eine Lösungsglühung durch. ASTM G28-Prüfungen an Schweißproben ergaben eine Korrosionsrate von 4–7 mpy (deutlich unter dem Grenzwert von 10 mpy).
●Qualifizierung von Schweißverfahren im FeldDas Instandhaltungsteam der Anlage musste Reparaturen vor Ort durchführen. Womic lieferte 20 Schweißproben aus 6″-Rohr (Schedule 40S) mit dem empfohlenen Schweißverfahren: WIG-Schweißen mit ERNiCrMo-3-Zusatzwerkstoff, 100 % Argon-Schutzgas, Zwischenlagentemperatur ≤ 150 °C. Die Proben bestanden die Prüfungen nach Röntgen, Eindringprüfung und ASTM G28. Das Schweißteam des Kunden zertifizierte das Verfahren.
●PMI-Verifizierung – Unterscheidung von N08825 von minderwertigen Legierungen– Vor Ort bestand das Risiko einer Vermischung von N08825 mit Alloy 825 (gleiche UNS) bzw. Alloy 625 (unterschiedliche Zusammensetzung). Womic führte an jedem Rohr eine Röntgenfluoreszenzanalyse (RFA) durch und kennzeichnete jedes Rohr mit farbcodierten Etiketten (orange für 825). Es traten keine Verwechslungen auf.
●Logistik während der geplanten Wartungspause (4-wöchige Stillstandszeit)Die Rohre wurden von Shanghai nach New Orleans verschifft und anschließend per LKW zum Einsatzort in Louisiana transportiert. Alle 44 Tonnen wurden 10 Tage vor Beginn der Anlagenwartung geliefert. Womic stellte im Vorfeld zertifizierte Werkszeugnisse (EN 10204 Typ 3.2) und Korrosionsprüfberichte zur Freigabe durch die Qualitätssicherung des Kunden bereit.
Ergebnis:Die Säureregenerationsanlage wurde nach der Revision erfolgreich wieder in Betrieb genommen. Nach 12 Monaten Betrieb zeigte die Inspektion der Rohrleitungen aus N08825 keine messbare Korrosion, keine Risse und keine interkristalline Korrosion. Der Kunde schätzt die Lebensdauer der neuen Rohrleitungen auf über 15 Jahre (im Vergleich zu 4 Jahren bei Alloy 20). Womic Steel wurde in die Liste der zugelassenen Werkstoffe für zukünftige Rohrleitungswechsel im Säurebetrieb aufgenommen.
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Womic Steel – Ihr zuverlässiger Partner für geschweißte Nickellegierungsrohre nach ASTM B705 UNS N08825 für Schwefel- und Phosphorsäureanlagen, die Wiederaufbereitung von Kernbrennstoffen, Offshore-Anwendungen in korrosiven Umgebungen und Hochtemperatur-Meerwasseranwendungen weltweit.











