1. Womic Steel: Fertigungskapazitäten & Unternehmensstärke
Die Womic Steel Group ist ein führender Hersteller und globaler Exporteur mit über 20 Jahren Erfahrung in der Produktion von Rohren aus Kohlenstoffstahl, legiertem Stahl und Edelstahl. Unsere hochmoderne Produktionsanlage für Pfahlrohre verfügt über eine umfassende Fertigungskapazität von über 20.000 Tonnen pro Monat für maritime Stahlpfahlrohre und nutzt dabei sowohl ERW- als auch LSAW/SSAW-Verfahren.
Produktionsgrößenbereich für Marinepfahlrohre:Außendurchmesser von 219 mm bis 660 mm (8 Zoll bis 26 Zoll) beim ERW-Verfahren und von 508 mm bis 3.000 mm (20 Zoll bis 120 Zoll) beim LSAW/SSAW-Verfahren. Wandstärke von 6,0 mm bis 25,4 mm beim ERW-Verfahren und von 6,0 mm bis 50,8 mm beim LSAW/SSAW-Verfahren. Standardlängen von 6 m bis 18 m, Sonderlängen bis zu 60 m für Tiefgründungsprojekte sind erhältlich.
Qualitätszertifizierungen und Einhaltung gesetzlicher Vorschriften:
ISO 9001:2015 zertifiziert:Qualitätsmanagementsystem für die Produktion und Qualitätskontrolle von Rammrohren, um eine gleichbleibende Produktqualität und kontinuierliche Verbesserung in allen Fertigungsabläufen zu gewährleisten.
API 5L / API 2B Monogram-Lizenz:Womic Steel besitzt die API-5L-Lizenz für die Herstellung von Leitungsrohren und die API-2B-Lizenz für Stahlbaurohre für maritime Anwendungen. Das API-Monogramm steht für unser Engagement für höchste Industriestandards bei Rohrleitungen für die Öl- und Gasförderung sowie für Offshore-Pfahlgründungen. Regelmäßige API-Audits gewährleisten die fortlaufende Einhaltung der Spezifikationen.
CE-Kennzeichnung (PED 2014/68/EU):Unsere Rammrohre und Konstruktionsrohre entsprechen der europäischen Druckgeräterichtlinie (PED) 2014/68/EU. Die CE-Kennzeichnung ist auf Anfrage erhältlich, um eine reibungslose Zollabfertigung und Projektabnahme im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) zu gewährleisten. Für Produkte nach EN-Norm wird eine Leistungserklärung (DoP) bereitgestellt.
EN 10204 3.2 Zertifizierung:Zusätzlich zu den Standard-Werksprüfzeugnissen 2.2 und 3.1 liefern wir Produkte mit Inspektionszertifikat 3.2, das von EU-zugelassenen Drittstellen (TÜV, LR, BV, SGS) validiert wird, für kritische Marine- und Gründungsprojekte, die eine vollständige Rückverfolgbarkeit der Materialien und eine unabhängige Überprüfung erfordern.
Genehmigungen durch Dritte (TPI):Unsere Produkte und Produktionsprozesse sind von führenden internationalen Agenturen und Klassifikationsgesellschaften wie SGS, BV, ABS, LR, DNV, GL und TÜV zugelassen und geprüft. Diese Zulassungen belegen unsere Fähigkeit, Rammrohre für von Klassifikationsgesellschaften regulierte maritime und Offshore-Projekte zu liefern.
Zusätzliche Zertifizierungen verfügbar:
ISO 14001:2015(Umweltmanagementsystem) – Engagement für nachhaltige Produktionspraktiken
ISO 45001:2018(Arbeitsschutzmanagementsystem) – Gewährleistung eines sicheren Arbeitsumfelds
FPC (Werksproduktionskontrolle)gemäß EN 10248 / EN 10219 – Konformitätserklärung zur CE-Kennzeichnung
NORSOK M-650(Norwegischer Standard für Stahlwerkstoffe) – Verfügbar für Offshore-Projekte in der Nordsee
KTA 3211.2(Deutscher Atomstandard) – Verfügbar für Pfahlgründungsanwendungen in kerntechnischen Anlagen
Kundenspezifische Genehmigungen:Wir unterziehen uns regelmäßig Werksaudits und Zulassungsverfahren für große EPC-Auftragnehmer, Hafenbehörden und Energieunternehmen weltweit. Wir bieten Dokumentations- und Auditunterstützung für Lieferantenqualifizierungsprozesse.
Weltweite Anerkennung:Womic Steel ist ein zuverlässiger Lieferant für globale EPC-Auftragnehmer, Hafenbehörden, Schiffsingenieurbüros und Gründungsunternehmen und bedient über 80 Länder in Südostasien, Europa, dem Nahen Osten, Afrika und Amerika.
2. ASTM A252 GR.3 & EN 10248 S355GP: Materialzusammensetzung & Leistungseigenschaften
ASTM A252 GR.3ASTM A252 ist die amerikanische Norm für geschweißte und nahtlose Stahlrohrpfähle. Die Bezeichnung „GR.3“ steht für Güteklasse 3, die die höchste Festigkeitsanforderung der drei Güteklassen nach ASTM A252 (GR.1, GR.2, GR.3) aufweist. Güteklasse 3 bietet eine Mindeststreckgrenze von 345 MPa (50.000 psi) und ist daher die bevorzugte Wahl für Tiefgründungen, Pfahlgründungen im Meer und Anwendungen mit hohen Lasten, bei denen eine hohe strukturelle Integrität erforderlich ist.
EN 10248 S355GPS355GP ist die europäische Norm für warmgewalzte Stahlspundwände und Rohrpfähle. Das „S“ steht für Baustahl, „355“ für die Mindeststreckgrenze von 355 MPa und „GP“ für „General Piling“ (allgemeine Anwendung). S355GP bietet eine etwas höhere Streckgrenze als ASTM A252 GR.3 (355 MPa gegenüber 345 MPa) und wird häufig für maritime Bauprojekte in Europa, dem Nahen Osten und Afrika eingesetzt.
Beide Stahlsorten sind speziell für Pfahlgründungen entwickelt und bieten hervorragende Schweißbarkeit für Feldverbindungen, gute Tieftemperaturzähigkeit für maritime Umgebungen und ausreichende Duktilität, um den Rammspannungen beim Einbringen der Pfähle standzuhalten. Im Vergleich zu Standard-Baustahlsorten wie A36 oder S235JR bieten diese Pfahlgründungsstähle eine deutlich höhere Tragfähigkeit, wodurch größere Rammtiefen und eine geringere Pfahlanzahl möglich sind.
Chemische Zusammensetzung (Pfannenanalyse, Masse-%):
| Element | ASTM A252 GR.3 (Max %) | EN 10248 S355GP (Max %) |
| C | 0,26 | 0,22 |
| Si | — | 0,55 |
| Mn | 1,35 | 1,60 |
| P | 0,040 | 0,035 |
| S | 0,050 | 0,035 |
| Cu | — | 0,55 |
| CE (max) | — | 0,45 |
Hinweis: EN 10248 S355GP weist strengere Grenzwerte für Kohlenstoff, Phosphor und Schwefel auf, was im Vergleich zu ASTM A252 GR.3 zu einer besseren Schweißbarkeit und Zähigkeit führt. Beide Werkstoffe sind für Pfahlgründungsanwendungen mit guter Duktilität ausgelegt, um den Rammspannungen ohne Rissbildung standzuhalten. Der Kohlenstoffäquivalent-Grenzwert (CEV) von 0,45 % für S355GP gewährleistet eine ausgezeichnete Schweißbarkeit vor Ort beim Spleißen von Pfählen.
Mechanische Eigenschaften (Raumtemperatur):
| Eigentum | ASTM A252 GR.3 | EN 10248 S355GP |
| Streckgrenze (min.) | 345 MPa (50.000 psi) | 355 MPa (51.500 psi) |
| Zugfestigkeit (min) | 455 MPa (66.000 psi) | 470 MPa (68.200 psi) |
| Dehnung (min) | 20 % (für 50 mm Spurweite) | 19 % (Längsschnittstudie) |
| Schlagzähigkeit | Nicht angegeben | 27 Joule bei 0 °C (optional) |
*Hinweis: EN 10248 S355GP bietet im Vergleich zu ASTM A252 GR.3 eine höhere Mindeststreckgrenze und Zugfestigkeit. Für maritime Anwendungen, die eine Kerbschlagzähigkeit bei niedrigen Temperaturen erfordern, erlaubt EN 10248 optionale Kerbschlagprüfungen bei 0 °C (mindestens 27 Joule). Für ASTM A252 GR.3 sind Kerbschlagprüfungen nicht obligatorisch, können aber als zusätzliche Anforderung spezifiziert werden.*
Vergleich der Güteklassen von Pfahlrohren:
| Grad | Streckgrenze (MPa) | Zugfestigkeit (MPa) | Typische Anwendung |
| ASTM A252 GR.1 | 205 | 345 | Leichtes Fundament, flache Pfahlgründung |
| ASTM A252 GR.2 | 240 | 415 | Mittlere Belastung, Gebäudefundament |
| ASTM A252 GR.3 | 345 | 455 | Schwerlast, Marine, Tiefgründung |
| EN 10248 S235GP | 235 | 360 | Leichte Spundwände, Spundwände |
| EN 10248 S275GP | 275 | 410 | Mittlere Belastung, Stützmauern |
| EN 10248 S355GP | 355 | 470 | Schwere Marine, Tiefgründung |
*Hinweis: Für besonders anspruchsvolle maritime Projekte mit hohen Druckspannungen und großer Eindringtiefe werden ASTM A252 GR.3 und EN 10248 S355GP empfohlen. Für Projekte mit noch höheren Festigkeitsanforderungen (bis zu 460 MPa) können API 5L X65 oder EN 10225 S460G10+M als Alternativen in Betracht gezogen werden.*
3. Maßbereich und Normenkonformität
Womic Steel liefert Stahlrohre für die Schiffsmontage in einem breiten Spektrum an Abmessungen, die vollständig den Normen ASTM A252, EN 10248 und verwandten internationalen Standards entsprechen. Sowohl das Widerstandsschweißen (ERW) als auch das Längslichtbogenschweißen (LSAW) stehen zur Verfügung, um den gesamten Durchmesserbereich abzudecken.
| Artikel | Spezifikation |
| Standard | ASTM A252 (GR.1, GR.2, GR.3) / EN 10248 (S235GP, S275GP, S355GP) |
| Herstellungsprozess | ERW (219 mm–660 mm Außendurchmesser) / LSAW (508 mm–3000 mm Außendurchmesser) / SSAW (508 mm–3000 mm Außendurchmesser) |
| Außendurchmesserbereich | ERW: 219 mm – 660 mm (8" – 26") / LSAW/SSAW: 508 mm – 3.000 mm (20" – 120") |
| Wandstärkenbereich | ERW: 6,0 mm – 25,4 mm / LSAW/SSAW: 6,0 mm – 50,8 mm |
| Längenbereich | Standard: 6 m, 12 m, 18 m / Kundenspezifisch: bis zu 60 m |
| Ende | Glattes Ende (PE) / Abgeschrägtes Ende (BE) mit optionalen Opferstahlringen |
| Oberflächenbeschaffenheit | Blank / Geölt / Schwarz beschichtet / 3PE / FBE / Steinkohlenteer-Epoxid |
| Toleranzen | Außendurchmesser: ±1,0 % / Gewicht: -0 % +15 % (ASTM) oder ±10 % (EN) / Länge: +50 mm -0 mm |
4. Verfügbare Abmessungen und Spezifikationen – Stahlrohre für Schiffsaufhängungen
ERW-Pfahlrohr (219 mm – 660 mm Außendurchmesser)
| Außendurchmesser (mm) | Wandstärke (mm) Optionen | Gewicht (kg/m) | Standardlänge |
| 219.1 | 6,0, 8,0, 10,0, 12,5, 15,0 | 31,5 - 75,5 | 6 m / 12 m |
| 273.1 | 6,0, 8,0, 10,0, 12,5, 15,0, 18,0 | 39,5 - 113,2 | 6 m / 12 m |
| 323,9 | 6,0, 8,0, 10,0, 12,5, 15,0, 18,0, 20,0 | 47,0 - 149,8 | 6 m / 12 m / 18 m |
| 355,6 | 6,0, 8,0, 10,0, 12,5, 15,0, 18,0, 20,0, 22,0 | 51,7 - 180,8 | 6 m / 12 m / 18 m |
| 406.4 | 6,0, 8,0, 10,0, 12,5, 15,0, 18,0, 20,0, 22,0, 25,0 | 59,2 - 235,1 | 6 m / 12 m / 18 m |
| 457,2 | 8,0, 10,0, 12,5, 15,0, 18,0, 20,0, 22,0, 25,0 | 88,6 - 266,5 | 6 m / 12 m / 18 m |
| 508.0 | 8,0, 10,0, 12,5, 15,0, 18,0, 20,0, 22,0, 25,0 | 98,6 - 297,8 | 6 m / 12 m / 18 m |
| 558,8 | 8,0, 10,0, 12,5, 15,0, 18,0, 20,0, 22,0, 25,0 | 108,7 - 329,1 | 6 m / 12 m / 18 m |
| 609.6 | 8,0, 10,0, 12,5, 15,0, 18,0, 20,0, 22,0, 25,0 | 118,7 - 360,4 | 6 m / 12 m / 18 m |
| 660.4 | 8,0, 10,0, 12,5, 15,0, 18,0, 20,0, 22,0, 25,0 | 128,7 - 391,7 | 6 m / 12 m / 18 m |
LSAW-Pfahlrohr (508 mm – 3.000 mm Außendurchmesser)
| Außendurchmesser (mm) | Wandstärke (mm) Optionen | Gewicht (kg/m) | Standardlänge |
| 508 – 610 | 6,0 – 25,4 | 74,3 – 366,3 | 6 m / 12 m / 18 m |
| 610 – 762 | 6,0 – 30,0 | 89,4 – 541,5 | 6 m / 12 m / 18 m |
| 762 – 914 | 8,0 – 35,0 | 148,8 – 758,5 | 6 m / 12 m / 18 m / 24 m |
| 914 – 1.067 | 10,0 – 40,0 | 222,9 – 1.013,2 | 6 m / 12 m / 18 m / 24 m |
| 1.067 – 1.220 | 12,0 – 45,0 | 312,2 – 1.303,9 | 6 m / 12 m / 18 m / 24 m |
| 1.220 – 1.422 | 12,0 – 50,0 | 357,6 – 1.692,0 | 6 m / 12 m / 18 m / 24 m |
| 1.422 – 1.625 | 12,0 – 50,0 | 417,3 – 1.941,4 | 6 m / 12 m / 18 m / 24 m |
| 1.625 – 2.000 | 12,0 – 50,8 | 477,1 – 2.441,1 | 6 m / 12 m / 18 m / 24 m |
| 2.000 – 2.500 | 12,0 – 50,8 | 588,5 – 3.065,7 | 6 m / 12 m / 18 m |
| 2.500 – 3.000 | 12,0 – 50,8 | 736,5 – 3.693,4 | 6 m / 12 m / 18 m |
Hinweis: Sonderabmessungen außerhalb dieser Bereiche sind auf Anfrage erhältlich. Größere Durchmesser (bis zu 4.000 mm / 160 Zoll) sind für spezielle Projekte verfügbar.
5. Gängige Normen für Pfahlrohre, Marine- und Fundamentkonstruktionen, hergestellt von Womic Steel
| Standard | Stahlsorten | Typische Anwendung |
| ASTM-Pfahlnormen | ||
| ASTM A252 (Standard Spec for Welded and Seamless Steel Pipe Piles) | GR.1, GR.2, GR.3 | Stahlrohrpfähle für Tiefgründungen, Meerespfähle |
| ASTM A500 (Standard Spec for Cold-Formed Welded and Seamless Carbon Steel Structural Tubes) | GR.A, GR.B, GR.C | Strukturelle runde/quadratische Rohre für Pfahlgründungen und Aussteifungen |
| ASTM A501 (Standard Spec for Hot-Formed Welded and Seamless Carbon Steel Structural Tubes) | GR.A, GR.B | Warmgeformte Strukturrohre für Pfahlgründungen |
| ASTM A690 (Standard Spec for High-Strength Low-Legoy Nickel-Copper-Phosphorus Steel H Piles and Sheet Piling) | Mariner Grade | Seewasserkorrosionsbeständige Stahlpfähle |
| ASTM A572 (Standard Spec for High-Strength Low-Legoy Niobium-Vanadium Structural Steel) | GR.42, GR.50, GR.60, GR.65 | Hochfeste, niedriglegierte Strukturpfähle |
| ASTM A588 (Standard Spec for High-Strength Low-Legoy Structural Steel with Atmospheric Corrosion Resistance) | GR.A, GR.B, GR.C | Pfähle aus wetterfestem Stahl, Brückenfundament |
| ASTM A913 (Standard Spec for High-Strength Low-Legoy Steel Shapes of Structural Quality) | GR.50, GR.60, GR.65, GR.70 | Hochfeste Stahlpfähle mit verbesserter Schweißbarkeit |
| ASTM A857 (Standard Spec for Steel Sheet Piling, Cold Formed, Light Gage) | — | Kaltgeformte Leichtbau-Spundwände |
| EN-/DIN-/BS-/NF-Pfahlnormen | ||
| EN 10248 (Warmgewalzte Stahlspundwände - Technische Lieferbedingungen für unlegierte Stähle) | S235GP, S275GP, S355GP | Warmgewalzte Stahlspundwände und Rohrpfähle |
| EN 10219 (Kaltgeformte, geschweißte Stahlhohlprofile für Konstruktionszwecke) | S235JRH, S275JRH, S355JRH, S355J2H | Kaltgeformte, geschweißte Hohlprofile für Pfahlgründungen |
| EN 10025 (Warmgewalzte Erzeugnisse aus Baustählen - Unlegierte Baustähle) | S235JR, S275JR, S355JR, S355J2, S420ML, S460ML | Warmgewalzter Baustahl für Pfahlgründungen und den Einsatz im maritimen Bereich |
| EN 10225 (Schweißbare Baustähle für feste Offshore-Bauwerke) | S355G8+M, S355G10+M, S420G1+QT, S460G1+QT | Stahl für Offshore- und Meereskonstruktionen zur Pfahlgründung |
| EN 10348 (Stahl für Spundwände - Warmgewalzte unlegierte Stahlspundwände) | S240GP, S270GP, S320GP, S355GP | Warmgewalzte Stahlspundwände |
| DIN 2458 (Geschweißte Stahlrohre und Formstücke - Allgemeine technische Lieferbedingungen - ersetzt durch EN 10219) | St37.0, St44.0, St52.0 | Deutsche Standard-Schweißrohre aus Stahl für Pfahlgründungen |
| DIN 17100 (Stahl für allgemeine Bauzwecke - ersetzt durch EN 10025) | St37-2, St44-2, St52-3 | Deutscher Standard-Baustahl für Pfahlgründungen |
| BS 1387 (Spezifikation für verschraubte und gemuffte Stahlrohre und -profile - ersetzt durch EN 10255) | Klasse A, Klasse B, Klasse C | Britische Standard-Gewindestahlrohre für Pfahlgründungen und Gerüste |
| BS 4360 (Spezifikation für schweißbare Baustähle - ersetzt durch EN 10025) | Klasse 43A, 43B, 50B | Britischer Standard für Baustahl für Pfahlgründungen (historisch) |
| NF A49-311 (Tubes en acier soudés pour le pillage – Französischer Pfahlstandard) | E24, E36 | Französische Standard-Schweißrohre aus Stahl für Pfahlgründungen |
| API / JIS / KS / AS / CSA Rammnormen | ||
| API 5L (Spezifikation für Rohrleitungen) | GR.B, X42, X52, X65, X70 | Rohrleitungen, die als Pfahlgründung verwendet werden (üblich im Offshore-Bereich) |
| API 2B (Spezifikation für die Herstellung von Stahlrohrkonstruktionen für Offshore-Anwendungen) | GR.42, GR.50, GR.60 | Offshore-Stahlrohrpfähle |
| JIS A5525 (Stahlrohrpfähle) | SKK490, SKK540 | Stahlrohrpfähle für Hafen- und Meereskonstruktionen |
| JIS A5528 (Stahlrohr-Spundwände) | SY295, SY390 | Stahlrohr-Spundwände für den Hafenbau |
| JIS A5526 (Stahlspundwände) | SYW295, SYW390 | Warmgewalzte Stahlspundwände |
| JIS G3444 (Kohlenstoffstahlrohre für allgemeine Konstruktionszwecke) | STK290, STK400, STK490, STK540 | Kohlenstoffstahlrohre für die Pfahlgründung |
| JIS G3136 (Walzstähle für Hochbaukonstruktionen) | SN400, SN490 | Stahl für die Baufundamentierung |
| KS D 3566 (Kohlenstoffstahlrohre für allgemeine Konstruktionszwecke - Koreanischer Standard) | STK290, STK400, STK490, STK540 | Koreanische Standard-Strukturrohre für Pfahlgründungen |
| KS D 3862 (Stahlrohrpfähle - Koreanischer Standard) | SKK400, SKK490, SKK540 | Koreanische Standard-Stahlrohrpfähle für Hafenanlagen |
| AS 1163 (Baustahl-Hohlprofile - Australischer Standard) | C250, C350, C450 | Australische Standard-Hohlprofile für Pfahlgründungen |
| AS 1074 (Stahlrohre und -profile für den normalen Gebrauch - Australischer Standard) | — | Australische Standard-Stahlrohre für allgemeine Pfahlgründungen |
| CSA G40.21 (Baustahl - Kanadischer Standard) | 44 W, 50 W, 50 A | Kanadischer Standard für Baustahl für Pfahlgründungen |
| NORSOK / DNV / ISO-Pfahlnormen | ||
| NORSOK Y15 (Offshore-Stahlkonstruktionen – Materialanforderungen) | S355, S420, S460 | Norwegischer Standard für Offshore-Stahlkonstruktionen |
| NORSOK M-650 (Qualifizierung von Herstellern von Spezialwerkstoffen für den Offshore-Einsatz) | Alle Klassenstufen | Qualifikation für die Materialversorgung von Offshore-Anlagen |
| DNV-OS-B101 (Metallische Werkstoffe für Offshore-Bauwerke) | S355, S420, S460 | DNV-Standard für Offshore-Stahlpfähle |
| DNV-OS-C201 (Strukturelle Auslegung von Offshore-Anlagen – Materialanforderungen) | S355, S420, S460 | DNV-Standard für Offshore-Pfahlgründungen |
| ISO 630 (Baustähle - Bleche, Flachstähle, Stangen, Profile) | Fe360, Fe430, Fe510 | Internationaler Standard für Stahlbaupfähle |
| ISO 3183 (Erdöl- und Erdgasindustrie - Stahlrohre für Pipeline-Transportsysteme) | L245, L290, L360, L415, L450, L485 | ISO-Äquivalent von API 5L für Rohrleitungspfähle |
| Andere internationale Pfahlnormen | ||
| GOST 10706 (Geschweißte Stahlrohre für Rohrleitungen und Bauwerke - Russischer Standard) | Station 20, Station 35, Station 45 | Russische Standard-Schweißrohre aus Stahl für Pfahlgründungen |
| GOST 20295 (Geschweißte Stahlrohre für Hauptgas- und Ölleitungen - Russischer Standard) | K38, K52, K60 | Russische Standard-Leitungsrohre werden als Pfahlgründung verwendet |
| NBR 8261 (Stahlpfähle für den Tiefbau - Brasilianischer Standard) | — | Brasilianische Standard-Stahlpfahlrohre |
| IRAM 688 (Stahlrohre für Konstruktionszwecke - Argentinischer Standard) | F24, F36 | Argentinische Standard-Strukturrohre für Pfahlgründungen |
| SANS 657 (Stahlrohre für Konstruktionszwecke - Südafrikanischer Standard) | — | Südafrikanische Standard-Strukturrohre für Pfahlgründungen |
Verwendung:Tiefgründungspfähle, Meerespfähle, Offshore-Plattformfundamente, Kai- und Dockbau, Brückenfundamente, Küstenschutz, Wellenbrecher, Fendersysteme, Jacket-Pfähle, Hafenbau, Landgewinnung, Flussbau, Tunnelbau, Tiefwasserhafenbau, seismische Nachrüstung von Fundamenten, Stützmauern, Spundwände, Senkkastenfundamente, Fundamente für Offshore-Windkraftanlagen, Fundamente für Unterwassertunnel, Spundwände
6. Fertigungsprozess – ERW- und LSAW-Stahlrohrpfähle
ERW-Verfahren (elektrisches Widerstandsschweißen) für Pfahlrohre (219 mm – 660 mm Außendurchmesser):
Rohmaterialprüfung (Spule):Angelieferte warmgewalzte Stahlcoils werden hinsichtlich ihrer chemischen Zusammensetzung, mechanischen Eigenschaften und Oberflächenqualität gemäß ASTM A252, EN 10248 oder Kundenspezifikationen geprüft. Jeder Coil wird eine eindeutige Chargennummer zugewiesen, um die vollständige Rückverfolgbarkeit des Materials während der gesamten Produktion zu gewährleisten.
Abwickeln und Nivellieren:Stahlcoils werden auf den Abwickler geladen und durch eine Präzisionsrichtmaschine geführt, um das Band zu glätten, den Coil-Verzug zu beseitigen und eine gleichmäßige Planheit für eine konsistente Formgebung zu gewährleisten.
Kantenfräsen und -beschneiden:Beide Längskanten des Stahlbandes werden gefräst und auf eine präzise Breitentoleranz (±0,5 mm) zugeschnitten. Die Kantenbearbeitung erzeugt eine saubere, parallele Oberfläche, die für eine hochwertige Schweißnaht unerlässlich ist.
Umformung (Kaltumformung):Der nivellierte Streifen durchläuft eine Reihe von Formwalzen (Abroll-, Seiten- und Rippenwalzen), die den flachen Streifen nach und nach in eine offene zylindrische Form (Rohrmantel) mit für das Schweißen vorbereiteten Kanten bringen.
Hochfrequenzschweißen (HFW / ERW):Das geformte Rohr durchläuft Hochfrequenz-Induktionsspulen oder Kontaktschuhe. Hochfrequenzstrom (typischerweise 200–500 kHz) erhitzt die Fügekanten auf Schmiedetemperatur (ca. 1350–1500 °C). Durch das Zusammenpressen der erhitzten Kanten mittels Quetschwalzen entsteht eine Festkörperschweißung, die ohne Zusatzwerkstoff auskommt.
Schweißnahtentfernung (innen & außen):Überschüssiges Schweißgut (interner und äußerer Grat) wird durch Hartmetallwerkzeuge (Schabklingen) entfernt, solange die Schweißzone noch heiß ist. Dadurch entsteht ein glattes Oberflächenprofil mit minimaler Schweißnahtverstärkung.
Größenangaben und Passform:Das geschweißte Rohr durchläuft eine Reihe von Kalibrierwalzen, um eine präzise Toleranz des endgültigen Außendurchmessers zu erreichen (typischerweise ±0,5 % bis ±1,0 %, abhängig von der Norm).
Wärmebehandlung (optional):Für Anwendungen, die eine erhöhte Duktilität oder Spannungsarmglühen erfordern, kann die Schweißzone (oder das gesamte Rohr) einer Inline- oder Offline-Wärmebehandlung unterzogen werden. Normalglühen bei 890–930 °C erzeugt ein gleichmäßiges Ferrit-Perlit-Gefüge.
Auf Länge zuschneiden:Das Endlosrohr wird mit Hilfe von fliegenden Trennsägen (Kaltschnitt) auf die vorgegebenen Längen zugeschnitten, wobei die Längen präzise kontrolliert wird (±3 mm für Standardlängen, +50 mm -0 mm für Pfahlgründungsspezifikationen).
Zerstörungsfreie Prüfung (ZfP):
100% Ultraschallprüfung (UT):Das automatische Ultraschallprüfsystem untersucht die gesamte Schweißnaht und den gesamten Rohrkörper auf Laminierungen, Einschlüsse und mangelnde Verschmelzung.
Wirbelstromprüfung (ET):Kontinuierliche Online-Überprüfung der Schweißnahtqualität während der Produktion.
Hydrostatische Prüfung (optional):Für kritische Pfahlgründungsanwendungen, die eine Überprüfung der Druckintegrität erfordern, ist dies auf Kundenwunsch erhältlich.
Endbearbeitung:Glatte (rechtwinklig geschnittene) oder abgeschrägte Enden (30°–35°-Abschrägungswinkel) gemäß Kundenspezifikation. Zur zusätzlichen Sicherung beim Rammen können Opferstahlringe an die Rohrenden geschweißt werden.
Endkontrolle und Kennzeichnung:Visuelle Prüfung auf Oberflächenfehler, Maßprüfung (Außendurchmesser, Gewicht, Länge, Geradheit) und dauerhafte Kennzeichnung gemäß geltendem Standard (einschließlich Güteklasse, Größe, Chargennummer, Herstellerkennzeichnung).
LSAW-Verfahren (Längs-Unterpulverschweißen) für Pfahlrohre (508 mm – 3.000 mm Außendurchmesser):
Rohmaterialprüfung (Platte):Angelieferte Stahlplatten werden hinsichtlich ihrer chemischen Zusammensetzung, mechanischen Eigenschaften, Oberflächenqualität und Maßgenauigkeit gemäß ASTM A252, EN 10248 oder Kundenspezifikationen geprüft. Jede Platte erhält eine eindeutige Chargennummer zur vollständigen Rückverfolgbarkeit.
Plattenkantenvorbereitung (Anfasen):Die Längskanten der Stahlplatte werden mit Kantenfräsmaschinen abgeschrägt (typischerweise einfache V- oder doppelte V-Abschrägung), um die richtige Geometrie für das Unterpulverschweißen zu erzeugen.
Blechbiegen (Umformen):Die vorbereitete Platte wird mithilfe einer Blechbiegepresse in eine offene zylindrische Form gebracht (JCO-Formung, UO-Formung oder 3-Walzen-/4-Walzen-Biegeverfahren, abhängig von den Anforderungen an Durchmesser und Dicke).
Heftschweißen:Die offene Naht wird in regelmäßigen Abständen punktgeschweißt, um die zylindrische Form während des Hauptschweißprozesses beizubehalten.
Innenschweißen unterpulver (UP-Schweißen):Die innere Längsnaht wird mit einer automatischen Unterpulverschweißanlage und der entsprechenden Flussmittel- und Drahtkombination geschweißt (in der Regel ein oder mehrere Schweißgänge, abhängig von der Wandstärke).
Externes Unterpulverschweißen (UP-Schweißen):Die äußere Längsnaht wird mit einer automatischen Unterpulverschweißanlage geschweißt, wodurch eine vollständige Durchschweißung erreicht wird.
Erweiterung (optional):Das geschweißte Rohr kann mechanisch aufgeweitet werden (typischerweise um 0,3-1,5%), um die Maßgenauigkeit (Rundheit und Geradheit) zu verbessern und Restspannungen aus dem Schweißprozess abzubauen.
Zerstörungsfreie Prüfung (ZfP):
100% Ultraschallprüfung (UT):Das automatische Ultraschallprüfsystem untersucht die gesamte Schweißnaht (sowohl innen als auch außen) und den gesamten Rohrkörper auf Schichtung, Einschlüsse, mangelnde Verschmelzung und andere Unregelmäßigkeiten.
Radiografische Prüfung (RT):Röntgen- oder Gammastrahlenprüfung der Schweißnaht (punktuell oder über die gesamte Länge, je nach Vorgabe) zur Überprüfung der Schweißnahtqualität und des Einbrandes.
Magnetpulverprüfung (MPI):Prüfung der Schweißnahtübergänge und der Wärmeeinflusszone auf Oberflächenrisse und Fehlstellen.
Endbearbeitung:Glatte (rechtwinklig geschnittene) oder abgeschrägte Enden (30°–35°-Abschrägungswinkel mit 1,6 mm ±0,8 mm Auflagefläche) gemäß Kundenspezifikation. Zum Schutz der Rammpfähle können Opferstahlringe an die Rohrenden geschweißt werden.
Endkontrolle und Kennzeichnung:Visuelle Prüfung auf Oberflächenfehler, Maßprüfung (Außendurchmesser, Gewicht, Länge, Geradheit, Rundheit) und dauerhafte Kennzeichnung gemäß der geltenden Norm.
7. Qualitätskontroll- und Prüfverfahren für Rammrohre
| Bühne | Prüfverfahren | Zweck |
| Rohstoff | Chemische Analyse (OES-Spektrometer) | Überprüfen Sie die Einhaltung der Zusammensetzungsgrenzwerte gemäß ASTM A252 / EN 10248. |
| Rohstoff | Zugprüfung | Streckgrenze, Zugfestigkeit und Dehnung prüfen |
| Rohstoff | Ultraschallprüfung (Platte/Spule) | Interne Laminierungen und Defekte erkennen |
| In-Process (ERW) | Dimensionsprüfung (Mikrometer, Messschieber) | Überwachen Sie Außendurchmesser und Wandstärke während des Umformens und Kalibrierens. |
| In-Process (LSAW) | Kantenvorbereitungsinspektion | Überprüfen Sie den Schrägwinkel, die Landefläche und den Oberflächenzustand. |
| Schweißzone (ERW) | Ultraschallprüfung (UT) - Online | Schweißnahtfehler und mangelnde Verschmelzung erkennen |
| Schweißzone (LSAW) | Ultraschallprüfung (UT) – Automatisch | Vollständige Schweißnahtprüfung auf innere/äußere Mängel |
| Schweißzone (LSAW) | Radiografische Prüfung (RT) | Schweißnahtdurchdringung, Porosität und Schlackeneinschlüsse prüfen. |
| Schweißzone | Magnetpulverprüfung (MPI) | Oberflächenrissprüfung (Schweißnaht und Wärmeeinflusszone) |
| Fertiges Rohr | Dimensionsprüfung | Überprüfen Sie Außendurchmesser, Gewicht, Länge, Geradheit und Rundheit. |
| Fertiges Rohr | Hydrostatische Prüfung (optional) | Überprüfung der Druckdichtigkeit für kritische Anwendungen |
| Fertiges Rohr | Geführter Biegetest | Schweißnahtduktilität und -festigkeit prüfen |
| Fertiges Rohr | Abflachungstest (nur ERW) | Überprüfen Sie die Duktilität und Unversehrtheit des Rohrkörpers |
| Fertiges Rohr | Charpy-V-Kerbschlagprüfung (optional) | Überprüfung der Tieftemperaturzähigkeit für den Einsatz im maritimen Bereich |
| Fertiges Rohr | Härteprüfung (optional) | Prüfen Sie die maximale Härte für die Schweißbarkeit. |
| Fertiges Rohr | Sicht- und Oberflächeninspektion | Auf Oberflächenfehler, Schichtungen und Risse prüfen. |
| Fertiges Rohr | Markierungsprüfung | Sicherstellen einer dauerhaften Kennzeichnung gemäß Standard |
Optionale Tests für kritische Anwendungen in der Schifffahrt und Offshore-Industrie:
● CTOD-Test (Crack Tip Opening Displacement) zur Bestimmung der Bruchzähigkeit
● HIC-Test (Wasserstoffinduzierte Rissbildung) gemäß NACE TM0284
● SSC-Test (Sulfidspannungsrisskorrosionsprüfung) gemäß NACE TM0177
● Härteprüfung (HV10 oder HRC) zur Qualifizierung für den Einsatz in schwefelhaltigen Umgebungen
Qualitätsdokumentation:
● Werksprüfzeugnis gemäß EN 10204 Typ 2.2, 3.1 oder 3.2
● Ultraschallprüfbericht (Schweißnaht und Karosserie)
● Röntgenprüfbericht (falls angegeben)
● Maßprüfungsbericht
● Rückverfolgbarkeit von der Chargennummer bis zum fertigen Rohr
8. Hauptanwendungen – Stahlpfahlrohre für den maritimen Bereich
ASTM A252 GR.3 und EN 10248 S355GP Stahlpfahlrohre für den maritimen Bereich sind wesentliche Komponenten bei Tiefgründungs-, Wasserbau- und schweren Tiefbauprojekten:
Tiefgründungspfähle:Tragpfähle für Hochhäuser, Brücken, Industrieanlagen und schwere Bauwerke, die eine tiefe Gründung erfordern. Die hohe Festigkeit von GR.3 und S355GP ermöglicht größere Rammtiefen und eine höhere Tragfähigkeit.
Stiftung für Marine- und Offshore-Plattformen:Gründungspfähle für Offshore-Öl- und Gasplattformen, Bohranlagen, Produktionsplattformen und Offshore-Windkraftanlagen. Die Pfähle müssen Wellen, Strömungskräften und der korrosiven Umgebung des Meerwassers standhalten.
Kai-, Dock- und Hafenbau:Pfahlgründungen für Containerterminals, Massenguthäfen, Passagierterminals, Ro-Ro-Anlagen und Stückgutkais. Die Pfähle dienen der strukturellen Unterstützung von Deckskonstruktionen, Anlege- und Anlegedalben.
Brückenfundament und Pfeiler:Tiefgründungspfähle für Brückenpfeiler, Widerlager und Turmfundamente von Schrägseil- und Hängebrücken. Die Pfähle übertragen die Baulasten auf tragfähige Bodenschichten.
Küstenschutz & Seemauer:Pfahlgründungen für Seemauerbauwerke, Küstenbefestigungen, Küstenschutzmaßnahmen und Erosionsschutz. Stahlrohrpfähle bieten eine robuste statische Unterstützung für Deckwerkselemente und Betonabdeckungen.
Wellenbrecher- und Molenbau:Pfahlgründungen für Schüttdamm-Wellenbrecherfundamente, vertikale Wellenbrecherwände, Molen und Buhnen. Pfähle gewährleisten die Fundamentstabilität von Wellenbrecherbauwerken.
Unterstützung für Kotflügelsysteme:Stützpfähle für Schiffsfendersysteme an Dockkanten und Anlegestellen. Die Pfähle absorbieren die Anlegeenergie und schützen Schiff und Bauwerk während des Anlegevorgangs.
Jacket-Pfahl für Öl- und Gasplattformen:Pfahlgründung für Jacket-Strukturen zur Unterstützung von Öl- und Gasförderplattformen. Großdurchmesser-Pfähle mit dicken Wänden werden durch die Jacket-Beine getrieben und vor Ort verpresst.
Landgewinnung & Uferaufschüttung:Pfahlgründungen für Aufschüttungsanlagen, Ufermauern und Dammwälle in Aufschüttungsgebieten. Pfähle gewährleisten die strukturelle Integrität von Landgewinnungsprojekten.
Flussbau und Hochwasserschutz:Pfahlgründungen zum Uferschutz, zur Uferbefestigung, für Buhnen und Hochwasserschutzanlagen. Stahlrohrpfähle stabilisieren Flussufer und schützen vor Ausspülung und Erosion.
Tunnelbau & Offene Bauweise:Pfahlgründungen für Tunnelfundamente in offener Bauweise, Sekantenpfahlwände und Tunnelportalstützkonstruktionen. Pfähle bieten vertikale und horizontale Abstützung für unterirdische Bauwerke.
Fundament für seismische Nachrüstung:Pfahlgründungen zur seismischen Nachrüstung bestehender Bauwerke, einschließlich Brückenfundamente, Gebäudefundamente und Hafenanlagen, die eine erhöhte Erdbebensicherheit erfordern.
9. Verpackung & Versand – Marine Stahlpfahlrohre
ASTM A252 GR.3 und EN 10248 S355GP Stahlrohre für die Schiffsmontage werden mit größter Sorgfalt verpackt und versendet, um ihren Schutz während des Transports zu gewährleisten. Im Folgenden finden Sie eine Beschreibung des Verpackungs- und Versandprozesses für Pfahlrohre mit großem Durchmesser:
Verpackung:
Schutzbeschichtung:Vor dem Verpacken können die Rohre mit einer dünnen Schicht Rostschutzöl oder Schutzlack überzogen werden, um Oberflächenkorrosion und Oxidation während Lagerung und Transport zu verhindern. Alternativ sind auch unbeschichtete Rohre für die sofortige Beschichtung am Bestimmungsort oder für maritime Umgebungen mit vorgeschriebenen Korrosionszuschlägen erhältlich.
Bündelung (kleine Durchmesser):Bei Rohren mit kleinerem Durchmesser (typischerweise unter 610 mm) werden die Rohre zu sechseckigen oder rechteckigen Bündeln zusammengefasst. Diese werden mit Stahlbändern (üblicherweise 3–5 Bänder pro Bündel mit Eckenschutz) gesichert, um ein Verrutschen innerhalb des Bündels zu verhindern.
Einzelstapelung (große Durchmesser):Bei Rohren mit größerem Durchmesser (über 610 mm / 24 Zoll) werden die Rohre aufgrund von Gewicht und Abmessungen in der Regel einzeln gehandhabt und versendet. Holzunterlagen oder Gummipolster zwischen den Rohrlagen verhindern Abrieb und Beschädigungen der Beschichtung.
Endkappen:An beiden Enden jedes Rohres werden Endkappen aus Kunststoff oder Stahl angebracht (bzw. Kunststoffummantelung bei abgeschrägten Enden), um abgeschrägte Enden, glatte Enden und Gewindeverbindungen vor Beschädigungen durch Stöße, Eindringen von Schmutz und Feuchtigkeit zu schützen.
Opferstahlringe (optional):Bei Rammrohren, die während des Rammvorgangs einen erhöhten Endschutz benötigen, werden an das Rammende jedes Rohres Opferstahlringe (typischerweise 50–100 mm breit, 6–12 mm dick) geschweißt. Diese Ringe absorbieren die Schläge des Rammhammers und schützen das Rohrende vor Verformung.
Polsterung und Dämpfung:Bei Premium-Exportaufträgen werden zwischen den Rohrlagen Polstermaterialien wie Schaumstoffringe, Gummistreifen oder Holzunterlagen verwendet, um Abrieb, Beschädigungen der Beschichtung und Stoßschäden während der Handhabung und des Transports zu verhindern.
Hebepunkte:Schwere Rohre (über 2.000 kg pro Rohr) können mit Hebeösen oder speziell dafür vorgesehenen Hebepunkten versehen werden, um ein sicheres Entladen am Bestimmungsort mittels Kran oder Gabelstapler zu ermöglichen.
Versand:
Transportmittel:Rohre werden je nach Bestimmungsort, Bestellmenge und Lieferdringlichkeit per Containerschiff (20- oder 40-Fuß-Container für kleine Durchmesser), Massengutfrachtern (Stückgut für große Durchmesser und Mengen) oder Bahn transportiert. Für Rohre mit sehr großem Durchmesser oder besonders langer Länge können Projektladungsschiffe eingesetzt werden.
Containerisierung (kleine Durchmesser):Rohre mit kleinerem Durchmesser (typischerweise unter 508 mm / 20 Zoll) werden in Standard-20- oder 40-Fuß-Seecontainer verladen, um einen sicheren und geordneten Transport zu gewährleisten. Die Containerverladung schützt die Ladung vor Witterungseinflüssen, Feuchtigkeit und Verunreinigungen. Die maximale Containerladung beträgt in der Regel 20–25 Tonnen pro 20-Fuß-Container.
Beladung von Massengutschiffen (Große Durchmesser & Große Volumina):Bei Großaufträgen (typischerweise > 500 Tonnen) oder Rohren mit großem Durchmesser (über 508 mm / 20 Zoll) werden die Rohre direkt auf Massengutfrachter oder Schiffe mit Ladekran verladen. Hebebalken und Traversen verhindern Beschädigungen beim Verladen. Stauholz, Zurrgurte und Sicherungsketten verhindern ein Verrutschen der Ladung während des Seetransports. Diese Methode ist besonders kostengünstig für schwere Rammprojekte im Meer.
Flachgestelle oder offene Behälter (Überhöhe/Überlänge):Für Rohre, die die Standardcontainerabmessungen überschreiten (Länge >12 m oder Durchmesser >2,3 m), können Flatrack-Container oder Open-Top-Container für Stückgut verwendet werden. Diese Spezialcontainer ermöglichen den sicheren Transport von übergroßen Gütern.
Kennzeichnung und Dokumentation:Jedes Bündel bzw. jedes einzelne Rohr ist deutlich mit allen wichtigen Informationen gekennzeichnet, darunter Werkstoffgüte, Norm, Abmessungen, Chargennummer, Bündel-/Rohrnummer und Handhabungshinweise. Vollständige Versanddokumente für die Zollabfertigung und Sendungsverfolgung werden erstellt.
Zollkonformität:Bei internationalen Sendungen werden alle notwendigen Zolldokumente – einschließlich Handelsrechnung, Packliste, Konnossement, Ursprungszeugnis (falls erforderlich), Werksprüfzeugnisse und alle erforderlichen Einfuhrgenehmigungen – erstellt, um eine reibungslose Abfertigung im Bestimmungshafen zu gewährleisten.
Sichere Befestigung:Im Transportfahrzeug oder Container werden Bündel und einzelne Rohre mit Stahlbändern (mit Eckenschutz), Stausäcken, Holzverstrebungen oder Kettenzurrungen sicher befestigt und abgestützt, um ein Verrutschen, Rollen oder Bewegen zu verhindern, das während des Transports Schäden verursachen könnte.
Verfolgung und Überwachung:Moderne Logistik-Tracking-Systeme überwachen den Sendungsstatus und liefern Kunden Standortaktualisierungen in Echtzeit. Für alle Containersendungen werden Container-Trackingnummern bereitgestellt. Für Massengutsendungen ist die Schiffsverfolgung verfügbar.
Versicherung:Je nach Auftragswert und Kundenanforderungen kann eine Transportversicherung (Allgefahren- oder Durchschnittsversicherung) abgeschlossen werden, um potenzielle Verluste oder Schäden während des Transports abzudecken. Bei hochwertigen Pfahlgründungsprojekten kann eine zusätzliche Versicherung für Montage und Installation empfohlen werden.
Planung von Schwerlasttransporten:Für besonders schwere Rohre (über 5.000 kg pro Rohr) wird eine frühzeitige Abstimmung mit dem Zielhafen hinsichtlich der Schwerlastumschlaggeräte (Krane mit ausreichender Tragfähigkeit, spezielle Traversen) empfohlen. Womic Steel stellt detaillierte Ladungsspezifikationen inklusive der Gewichte und Abmessungen der einzelnen Rohre für die Projektplanung bereit.
Zusammenfassend stellt Womic Steel sicher, dass alle Stahlrohre für die maritime Pfahlgründung gemäß ASTM A252 GR.3 und EN 10248 S355GP mit branchenführenden Schutzmaßnahmen verpackt und mit zuverlässigen Transportmethoden versendet werden, um ihren Bestimmungsort in optimalem Zustand zu erreichen. Sorgfältige Verpackungs- und Versandverfahren sind unerlässlich, um die Unversehrtheit und Qualität der gelieferten Produkte zu gewährleisten, insbesondere bei kritischen Projekten im Bereich der maritimen Gründung.
10. Vorteile und häufig gestellte Fragen zu Womic-Stahl – Stahlpfahlrohre für den maritimen Einsatz
Warum sollten Sie bei der Herstellung von Schiffspfahlrohren auf Womic Steel setzen?
Komplettes Spektrum an Verfahren und Größen:Wir bieten sowohl ERW- (219–660 mm Außendurchmesser) als auch LSAW/SSAW-Verfahren (508–3.000 mm Außendurchmesser) unter einem Dach an, wodurch die Beauftragung mehrerer Lieferanten entfällt. Für Tiefgründungsprojekte sind Wandstärken bis zu 50,8 mm und Längen bis zu 60 m möglich.
Dual-Standard-Fähigkeit:Vollständige Konformität mit den Normen ASTM A252 (GR.1, GR.2, GR.3) und EN 10248 (S235GP, S275GP, S355GP) sowie ergänzenden Normen (API 5L, EN 10219, JIS A5525 usw.). Ein Lieferant für vielfältige Marktanforderungen.
Schwerpunkt Marine & Offshore:Spezialisierte Erfahrung in der Pfahlgründung für maritime und Offshore-Projekte, einschließlich Hafenbau, Offshore-Plattformen, Brückenfundamente und Küstenschutzprojekte. Kenntnisse im Bereich Korrosionsschutz im maritimen Bereich und der Anforderungen an die Rammspannung.
Opferstahlringe:Das Anschweißen von Opferstahlringen an die Rohreintriebsenden erfolgt im eigenen Haus und bietet so einen besseren Schutz während der Rammarbeiten. Dadurch werden Verformungen der Rohrenden und Verzögerungen bei der Installation reduziert.
Mehrwertdienste:Endabschrägung (30°-35°), glattes Endschneiden, Schutzbeschichtung (FBE, 3LPE, Steinkohlenteer-Epoxid, Verzinkung) und Korrosionsschutzumhüllung sind im eigenen Haus oder über qualifizierte Partnerbetriebe erhältlich.
Fähigkeit zur großen Länge:Bis zu 60 m Länge in einem Stück für Tiefgründungsprojekte, wodurch der Aufwand für das Verbinden vor Ort und die Installationszeit reduziert werden. Sonderlängen sind für Standardgrößen ohne Aufpreis erhältlich.
Wettbewerbsfähige Logistik:Die strategische Partnerschaft mit globalen Spediteuren und Spezialisten für Projektladung gewährleistet eine optimierte Verladung (Container, Stückgut oder Projektschiff) und einen kosteneffektiven weltweiten Transport von schweren und übergroßen Rammrohren.
Ausführliche Dokumentation:Vollständige Werksprüfzeugnisse (EN 10204 Typ 2.2, 3.1 oder 3.2), ZfP-Berichte (UT, RT), Maßberichte und Rückverfolgbarkeitsdokumente werden für jede Lieferung bereitgestellt. Inspektionen durch Dritte (SGS, BV, TÜV, LR, DNV) werden auf Anfrage vermittelt.
Wählen Sie die Womic Steel Group als Ihren zuverlässigen Partner für hochwertige Stahlrohre nach ASTM A252 GR.3 und EN 10248 S355GP für Schiffsbauprojekte und unübertroffene Lieferleistung für Ihre Projekte im maritimen Bereich, Offshore-Anlagen und Tiefgründungen weltweit. Kontaktieren Sie uns!
Webseite: www.womicsteel.com
E-Mail: sales@womicsteel.com
Tel./WhatsApp/WeChat:
Victor: +86-15575100681
Jack: +86-18390957568
Häufig gestellte Fragen (FAQ) – Stahlpfahlrohre für den maritimen Bereich
F: Worin besteht der Unterschied zwischen ASTM A252 GR.3 und EN 10248 S355GP für Pfähle im Meer?
A: ASTM A252 GR.3 (amerikanischer Standard) hat eine Mindeststreckgrenze von 345 MPa (50.000 psi), während EN 10248 S355GP (europäischer Standard) eine Mindeststreckgrenze von 355 MPa (51.500 psi) aufweist. EN 10248 S355GP hat zudem etwas strengere Anforderungen an die chemische Zusammensetzung (niedrigere C-, P- und S-Gehalte) und optionale Anforderungen an die Tieftemperatur-Schlagzähigkeitsprüfung. Beide sind für Pfahlgründungen im Meer geeignet. Die Wahl hängt in der Regel von den Projektspezifikationen und den regionalen Normen ab. Für Projekte in Amerika und Asien, die den API/ASTM-Standards folgen, wird GR.3 bevorzugt. Für Projekte in Europa, dem Nahen Osten und Afrika wird üblicherweise S355GP spezifiziert.
F: Welches Fertigungsverfahren sollte ich für mein Pfahlrohrprojekt wählen – ERW oder LSAW?
A: Bei Außendurchmessern bis 660 mm (26 Zoll) ist ERW in der Regel kostengünstiger und bietet kürzere Produktionszeiten. Für Durchmesser von 508 mm bis 3.000 mm (20 bis 120 Zoll) ist LSAW erforderlich, da ERW diese größeren Durchmesser nicht realisieren kann. Bei Durchmessern über 3.000 mm (120 Zoll) kann SSAW (Spiralschweißen) in Betracht gezogen werden. Auch die Wandstärke beeinflusst die Verfahrenswahl: LSAW ermöglicht dickere Wände (bis zu 50,8 mm) im Vergleich zu ERW (typischerweise bis zu 25,4 mm). Womic Steel berät Sie gerne zum optimalen Verfahren, abgestimmt auf Ihre spezifischen Maßvorgaben und Ihr Projektbudget.
F: Was ist ein Opferstahlring und wann sollte er verwendet werden?
A: Ein Opferstahlring ist ein kurzes Stahlprofil (typischerweise 50–100 mm breit, 6–12 mm dick, passend zum Rohraußendurchmesser), das an das Rammende eines Rammrohrs geschweißt wird. Er absorbiert die Aufprallenergie des Rammhammers und schützt so das Rohrende vor Verformung, Knickung oder Rissbildung. Opferstahlringe werden empfohlen für:
● Schwierige Fahrbedingungen (dichter Sand, Kies, Felsmulden)
● Schwere Rammhämmer (hohe Aufprallenergie)
● Dünnwandige Rohre (Verhältnis von Durchmesser zu Wandstärke > 50)
● Kritische Projekte, bei denen eine Beschädigung der Rohrenden zu Verzögerungen im Zeitplan führen würde
● Rohre, die nach dem Fahren wasserdicht sein müssen
F: Welche Längenoptionen stehen für Marinepfahlrohre zur Verfügung? Können Sie extra lange Rohre liefern, um die Anzahl der Verbindungen vor Ort zu reduzieren?
A: Standardlängen sind 6 m, 12 m und 18 m. Für Tiefgründungs- und Wasserbauprojekte liefern wir kundenspezifische Längen bis zu 60 m (200 Fuß), abhängig von Durchmesser und Wandstärke. Besonders lange Rohre bieten erhebliche Vorteile: weniger Feldverbindungen (geringere Installationskosten, schnellere Bauzeit), verbesserte strukturelle Kontinuität und reduziertes Risiko von Schweißnahtfehlern. Längere Rohre erfordern jedoch Spezialtransporte (Flat-Rack-Container, Massengutfrachter oder Projektladung) und können höhere Logistikkosten verursachen. Wir empfehlen, die Länge anhand der Projektanforderungen, Transportmöglichkeiten und der Zugänglichkeit der Baustelle zu optimieren. Bitte teilen Sie uns Ihre Projektdetails mit, um die Verfügbarkeit und Lieferzeit der jeweiligen Länge zu erfragen.
F: Welche Beschichtungsoptionen gibt es für Schiffspfahlrohre zum Schutz vor Korrosion durch Meerwasser?
A: Wir bieten verschiedene Korrosionsschutzbeschichtungen für maritime Umgebungen an:
FBE (Fusion Bonded Epoxy):Ein- oder zweilagig, ausgezeichnete Haftung und Beständigkeit gegen kathodische Ablösung, typische Dicke 300-500 Mikrometer.
3LPE / 3LPP (Dreischichtiges Polyethylen / Polypropylen):Hervorragender mechanischer Schutz und Korrosionsbeständigkeit, typische Dicke 2,0-4,5 mm, geeignet für aggressive Meeresumgebungen.
Steinkohlenteer-Epoxidharz:Ausgezeichnete Wasserbeständigkeit und Kompatibilität mit kathodischem Korrosionsschutz, typische Dicke 300-600 Mikrometer.
Feuerverzinkung:Eine Zinkbeschichtung (typischerweise 85-100 Mikrometer) dient als Opferschichtschutz an den Beschädigungsstellen der Beschichtung.
Flüssiges Epoxidharz:Vor Ort aufzutragende Beschichtung für Ausbesserungs- und Reparaturarbeiten.
Betongewichtbeschichtung (CWC):Für Unterwasserpipelines, die negativen Auftrieb erfordern.
Für die meisten Anwendungen im Bereich der Meerespfähle ist die Kombination von 3LPE- oder FBE-Beschichtung mit kathodischem Korrosionsschutz (Opferanoden oder Fremdstrom) Industriestandard. Die Wahl der Beschichtung hängt von den Meerwasserbedingungen (Temperatur, Salzgehalt, Sauerstoffgehalt), der geplanten Nutzungsdauer (20–50 Jahre) und dem Projektbudget ab.
F: Können Sie Pfahlrohre mit Fremdprüfung (SGS, BV, TÜV, DNV, LR) liefern?
A: Ja. Wir begrüßen und unterstützen Inspektionen durch DNV, BV, SGS, TÜV, ABS, LR oder einen vom Kunden benannten Vertreter während der Produktion (Beobachtung der Rohmaterialprüfung, Maßprüfung, zerstörungsfreier Prüfung und Endkontrolle) und vor dem Versand. 3.2 Von autorisierten Drittstellen validierte Inspektionszertifikate werden auf Anfrage routinemäßig bereitgestellt. Bei Offshore- und Schiffsprojekten, die eine Klassifikationsgesellschaftszulassung (DNV, ABS, LR, BV) erfordern, koordinieren wir die Teilnahme des Gutachters und die Genehmigung der Dokumentation direkt mit der jeweiligen Gesellschaft.
F: Welche zerstörungsfreien Prüfverfahren (ZfP) sind für Rohre zur Meerespfahlgründung erforderlich?
A: Für ASTM A252 GR.3 sind die Standardanforderungen an die zerstörungsfreie Prüfung (ZfP) begrenzt (keine obligatorische ZfP für Standardqualität). Für kritische Anwendungen im maritimen und Offshore-Bereich empfehlen und bieten wir jedoch Folgendes an:
100% Ultraschallprüfung (UT)der Schweißnaht und des Rohrkörpers (für LSAW und ERW)
Magnetpulverprüfung (MPI)der Schweißnahtübergänge und der Wärmeeinflusszone
Radiografische Prüfung (RT)der Schweißnaht (punktuell oder über die gesamte Länge)
Laminar-UT-Scanningder Plattenkanten vor dem Schweißen (für LSAW)
Für EN 10248 S355GP können vom Käufer ergänzende Prüfungen wie Ultraschallprüfung (UT) oder Magnetpulverprüfung (MPI) spezifiziert werden. Wir empfehlen stets, die Anforderungen an die zerstörungsfreie Prüfung (ZfP) bereits bei der Angebotserstellung zu besprechen, um einen angemessenen Prüfumfang und die erforderliche Dokumentation sicherzustellen.
F: Was ist die maximale Einzellänge, die Sie für Pfahlrohre mit großem Durchmesser liefern können (z. B. 2.000 mm Außendurchmesser × 25 mm Wandstärke)?
A: Für 2.000 mm Außendurchmesser × 25 mm Wandstärke können wir Einzellängen bis zu 24 m (ca. 80 Fuß) für das LSAW-Verfahren liefern. Bei Durchmessern über 1.500 mm ist die maximale Länge in der Regel durch die Verfügbarkeit geeigneter Blechgrößen und Transportbeschränkungen begrenzt. Bitte kontaktieren Sie uns mit Ihren spezifischen Maßanforderungen (Außendurchmesser, Wandstärke, Länge, Menge), um eine detaillierte Leistungsbewertung und ein Angebot mit Lieferzeit zu erhalten. Für Projekte, die Längen über die Standardtransportgrenzen hinaus erfordern (z. B. > 24 m bei großen Durchmessern), unterstützen wir Sie gerne bei der Projektlogistikplanung, einschließlich Binnenschifffahrt oder Sondertransporten.
F: Bieten Sie Zuschnittdienstleistungen für Rammrohre an? Welche Toleranzen können Sie einhalten?
A: Ja. Wir bieten Präzisionszuschnitte auf exakt kundenspezifische Längen mit engen Toleranzen an. Die Standard-Längentoleranz beträgt +50 mm / -0 mm gemäß ASTM A252 und EN 10248. Für Projekte mit engeren Toleranzen erreichen wir ±3 mm für Durchmesser bis 660 mm (ERW) und ±5 mm für größere Durchmesser (LSAW) durch zusätzliche Bearbeitung. Nach dem Zuschnitt kann das Ende angefast werden (Fasenwinkel 30°–35° mit 1,6 mm ±0,8 mm Überstand) für das Stumpfschweißen vor Ort oder für die glatte Endbearbeitung. Bitte geben Sie Ihre Toleranzanforderungen bei der Angebotserstellung an.
F: Wie lange ist die typische Lieferzeit für ASTM A252 GR.3 oder EN 10248 S355GP Marine-Pfahlrohre?
A: Die Standardlieferzeiten für im Werk gefertigte Pfahlrohre (nicht ab Lager) betragen ca. 30–45 Tage für das ERW-Verfahren und 45–60 Tage für das LSAW-Verfahren, abhängig von Bestellmenge, Durchmesser, Wandstärke und spezifischen Prüfanforderungen. Eilaufträge (20–30 Tage) sind für kleinere Mengen oder Standardgrößen aus Lagermaterialien möglich. Bei Projekten, die eine Fremdprüfung (SGS, BV, DNV usw.) erfordern, rechnen Sie bitte mit 5–10 Tagen zusätzlicher Zeit für die Prüfplanung und Dokumentation. Für Beschichtungen (FBE, 3LPE usw.) rechnen Sie je nach Beschichtungsart und -menge mit 10–20 Tagen. Bitte kontaktieren Sie uns mit Ihrem Projektzeitplan, um ein aktuelles Lieferangebot zu erhalten.
F: Welche Dokumentation wird jeder Lieferung von Schiffspfahlrohren beigefügt?
A: Jeder Sendung liegt eine umfassende Dokumentation bei:
Werksprüfzeugnis (MTC):gemäß EN 10204 Typ 3.1 (oder Typ 2.2 / 3.2 auf Anfrage) einschließlich chemischer Zusammensetzung, Zugeigenschaften und anwendbarer Prüfergebnisse
Maßprüfungsbericht:einschließlich Außendurchmesser, Gewicht, Länge, Geradheit, Rundheit
Berichte über zerstörungsfreie Prüfungen:UT-Berichte (Schweißnaht und Karosserie), RT-Berichte (falls angegeben), MPI-Berichte
Rückverfolgbarkeitsdokumentation:Aufzeichnungen zur Rückverfolgbarkeit von Chargennummern zu fertigen Rohren
Packliste:Detaillierte Bündel-/Rohrliste mit Mengen, Abmessungen und Gewichten
Handelsrechnung & Packerklärung:zur Zollabfertigung
Ursprungszeugnis:falls vom Zielland gefordert (Urkunde, Formular E oder andere)
Beschichtungsberichte:ob eine Beschichtung aufgebracht wurde (Dicke, Haftung, Fehlstellenerkennung)
Für EN 10248 S355GP können auf Anfrage zusätzliche Unterlagen einschließlich CE-Kennzeichnungserklärung und Leistungserklärung (DoP) bereitgestellt werden.











